Beratung · Dossier N°06Vorbereitung ist die Verhandlung – Verhandlungsberatung für UnternehmenSchwarzwaldDACH01. Mai 2026
Dossier · Verhandlungsberatung · B2B

Vorbereitung
ist
die Verhandlung.

Verhandlungs­beratung für Unternehmen. Vorbereitung und Begleitung komplexer B2B-Verhandlungen auf Basis des Harvard-Konzepts – wir machen am Whiteboard, was andere am Tisch improvisieren.

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Fig. 07Verhandlungstisch · Draufsicht
DFMGEGEN­PARTZOPAANKERBATNA · DFMWalk-Away vorbereitetBATNA · GEGEN­PARTModelliert, nicht geschätztVERHANDLUNGSTISCH · DRAUFSICHTHARVARD · BATNA · ZOPA · ANKERVORBEREITUNG · 80 %TISCH · 20 %
Abb. — VerhandlungstischZOPA in der Mitte, BATNA an beiden Seiten, Anker vom Eröffner. Wer das nicht skizziert, sitzt nicht am Tisch – er sitzt nur dort.

Die meisten Verhandlungen sind verloren, bevor jemand sich setzt. Nicht weil der Gegenpart stärker ist – sondern weil niemand am Whiteboard war.

Wir treffen Geschäfts­führer, die Wochen vor einer Lieferanten­verhandlung das Bauchgefühl verfeinern. Das ist nicht Vorbereitung. Das ist Aufschub mit Notizblock.

Vorbereitung ist Architektur. Sie hat Knoten – BATNA, ZOPA, Anker, Walk-Away – und Linien zwischen ihnen. Wir zeichnen diese Architektur, drei Wochen vorher.

Was am Tisch passiert, ist dann Lesen, nicht Improvisieren.

Warum achtzig Prozent
am Whiteboard entstehen.

Das Harvard-Konzept ist seit 1981 publiziert. Fast jeder im B2B hat die Akronyme schon einmal gehört – BATNA, ZOPA, „Sachfrage statt Beziehungsfrage". Trotzdem wird in den meisten Verhandlungs­räumen improvisiert.

Der Grund ist nicht Unwissen. Der Grund ist, dass Vorbereitung Arbeit ist, und am Tisch sitzen aufregend. Menschen wählen das Aufregende, wenn niemand sie zur Arbeit zwingt.

Vorbereitung ist Arbeit. Tisch ist Theater. Ergebnisse entstehen in der Arbeit.

Was wir am Whiteboard tun

Erstens. Wir modellieren das BATNA – unser eigenes und das des Gegen­parts. Nicht geschätzt, sondern recherchiert. Wer das BATNA des Gegen­parts kennt, kennt seinen Walk-Away.

Zweitens. Wir definieren die ZOPA – die Zone möglicher Einigung. Sie hat eine Unter- und eine Obergrenze. Innerhalb dieser Zone wird verhandelt. Außerhalb wird abgelehnt.

Drittens. Wir setzen den Anker. Den ersten Vorschlag. Den, der die ZOPA nach oben verschiebt – ohne sie zu verlassen. Der Anker ist die mathematisch wirksamste Sekunde der Verhandlung.

Viertens. Wir schreiben das Drehbuch. Eröffnung, Eskalations­stufen, Pausen­strategie, Übergabe­punkte zwischen den Personen am Tisch. Wer die Pause nicht plant, verliert sie.

Welche Mandatsformate wir anbieten → § 02

Sechs Formate.
Eines davon passt.

Sie buchen so viel Begleitung, wie nötig ist – und so wenig wie möglich. Vorbereitung ist Pflicht. Alles andere ist Wahl.

01

Vorbereitung

BATNA-Modellierung, ZOPA-Definition, Anker-Setzung. Drei Wochen vor Verhandlung. Schriftlicher Befund.

Format wählen
02

Drehbuch

Eröffnung, Eskalations­stufen, Pausen­strategie, Übergabe­punkte. Schriftlich, geprobt, mandantenfreigegeben.

Format wählen
03

Backchannel

Begleitung im Hinter­grund. Zwischen­standsanalyse zwischen Sitzungen, Reaktions­strategie auf neue Informationen.

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04

Tisch-Begleitung

Co-Verhandlung am Tisch. Sprach-Codes, Pausen­signal, klare Übergabe­punkte – auf Wunsch sichtbar oder unsichtbar.

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05

Eskalation

Wenn die Verhandlung kippt: Walk-Away vorbereiten, gesichts­wahrender Ausstieg, Re-Entry-Pfad. Vorab definiert, im Ernstfall ausgeführt.

Format wählen
06

Übergabe

Verhandlungs­ergebnis dokumentiert, Methodik im Haus, Vertrag und Eskalations­pfad dem Mandanten überreicht. Ende des Mandats.

Format wählen

Whiteboard.
Tisch.
Abschluss.

Wenn vor Ihnen eine Verhandlung steht, deren Ausgang Sie nicht improvisieren möchten – sprechen wir. Erstgespräch kostenfrei, vertraulich, mit NDA.

Vorlauf3 Wochen vor Verhandlung empfohlen
FormatInhouse · Backchannel · Tisch
HonorarFestpreis je Mandatsformat
NDAstandardmäßig vor Erstgespräch
ReaktionAntwort innerhalb eines Werktags